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Defibrillatoren für Fitnessstudios unverzichtbar?

Almas Team

Defibrillatoren sind für Fitnessstudios mittlerweile unverzichtbar

Fitnessstudios werden nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa immer beliebter. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Gesundheitsbewusstsein stärker wird und Menschen sich bewusster ernähren und auf ihren Körper achten. Ein guter Vorsatz, denn Sport ist gesund – trotzdem kann es gerade in Sportstudios vorkommen, dass Kunden sich und ihren Körper überschätzen. Die ALMAS INDUSTRIES AG berichtete bereits in der Vergangenheit über derartige Erfahrungen und Fälle von Herzstillständen in Fitnessstudios und wie ein automatischer externer Defibrillator (AED) in solchen Situationen Leben retten kann. Nun belegt eine aktuelle Studie die Wichtigkeit solcher Geräte in Sportcentern.

Plötzlicher Herztod und Fitnessstudios – wie hängt das zusammen?

Der plötzliche Herztod ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen in Europa. Mehr als 300.000 Menschen sind davon jährlich betroffen. Mit jeder Minute, die während eines Herzstillstands vergeht, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit bzw. die Chance, keine bleibenden Schäden davonzutragen. Mittels eines AED können auch Laien einer betroffenen Person sofort professionell und effektiv helfen, auch wenn Erste-Hilfe-Kurse zu Herzmassagen und Beatmung lange zurückliegen und halb vergessen sind.

Die von der European Society of Cardiology Ende August präsentierte Progetto Vita-Studie befasste sich 18 Jahre lang mit der Untersuchung von 252 Fitnesscentern in der Region um Piacenza, die teils mit AED ausgestattet waren, teils nicht. Verglichen wurden Fälle von erfolgreicher Wiederbelebung, Überlebensraten und die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes.

Sportstudios weisen im Verhältnis zu anderen öffentlichen Plätzen und Einrichtungen ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Stillstände an. Hier wird der Körper gefordert – teils überfordert – und es kann zu bedrohlichen körperlichen Reaktionen kommen.

Erfahrungen und Studie belegen, dass AED unverzichtbar sind

207 der über 18 Jahre begleiteten Studios besaßen oder erwarben während dieses Zeitraums einen automatischen externen Defibrillator, 45 dagegen nicht. Während der untersuchten Periode ereigneten sich 26 Fälle von plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillständen in den Studios, 15 davon in Studios mit AED. Hier konnte der Zeitraum bis zum ersten Stromstoß zur Herzstimulation auf 3,3 Minuten reduziert werden – von durchschnittlich 7,3 Minuten, die in Studios ohne AED bis dahin vergehen. 93 Prozent der Patienten, die durch einen AED behandelt wurden, überlebten den Herzstillstand ohne bleibende neurologische Schäden. Bei Betroffenen ohne AED-Behandlung waren es nur 9 Prozent. Dr. Daniela Aschieri, Geschäftsführerin von Progetto Vita, betonte außerdem, dass die Überlebenschancen weiter stiegen, je früher der Defibrillator eingesetzt wurde.

Einfachheit der Bedienung senkt Hemmschwelle

Ohne medizinische Vorkenntnisse einen Stromschlag zu verabreichen klingt für die meisten Menschen unvorstellbar – ein automatischer externer Defibrillator kann Helfern genau diese Angst nehmen. Durch die schrittweise und einfach erklärte Handhabung kann der AED trotz Nervosität schnell angebracht werden. Ab hier übernimmt er Diagnose und Schock von alleine – zeitgleich wird der Notarzt automatisch alarmiert und eine Sprechverbindung herstellt. Der Patient ist bestmöglich versorgt, bis die Rettungskräfte eintreffen.

ALMAS INDUSTRIES bietet mit dem hochwertigen Defibrillator DOC ein Modell, das sich in der Praxis bewährt haben. Fachkundige Beratung, eine Einweisung in das Personal des Fitnessstudios und die Anbringung des Geräts gehören zum Service.