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Sind biometrische Daten wirklich fälschungssicher?

Almas Team

Was genau man unter einem biometrischen Fingerabdruck versteht, wie die Zutrittskontrolle per Scan funktioniert und warum moderne Fingerabdruckscanner als fälschungssicher gelten

Finger drauf, Tür auf!

Was vor einigen Jahren noch eine Zukunftsvision war, ist für viele Nutzer heute Realität – die Zugangskontrolle anhand biometrischer Daten. Gerade bei der Flut an Passwörtern, Schlüsseln und Karten wird der Scan per Fingerabdruck immer bedeutender. Aber wie sicher sind biometrische Verfahren eigentlich?

Das Gerücht vom leicht fälschbaren Fingerabdruck hält sich immer noch hartnäckig. In den Medien finden sich regelmäßig Berichte von leicht auszutricksenden Fingerabdrucksensoren in Smartphones und anderen Geräten. Dabei hängt die Fälschungssicherheit eines Systems an erster Stelle von der Qualität des Fingerabdruckscanners sowie der gespeicherten Daten ab.

Was genau man unter einem biometrischen Fingerabdruck versteht, wie die Zutrittskontrolle per Scan funktioniert und warum moderne Fingerabdruckscanner als fälschungssicher gelten, erfahren Sie hier.

 

Biometrischer Fingerabdruck – was steckt dahinter?

Der Fingerabdruck ist ein einzigartiges, physisches Merkmal, das zur eindeutigen Identifizierung von Personen eingesetzt wird. Selbst die Fingerabdrücke von eineiigen Zwillingen mit identischem Erbgut variieren. Grund sind die unterschiedlichen Muster der Minuzien, die bei jedem Menschen voneinander abweichen.

 

Aus was besteht ein Fingerabdruck?

Ein Fingerabdruck besteht aus unzähligen verwobenen Linien und Wellen. An den Endpunkten und Verzweigungen dieser Papillarleisten befinden sich die sogenannten Minuzien (lat. minutus=Kleinigkeit).

 

Wo wird die Authentifizierung per Fingerabdruck eingesetzt?

Früher wie heute werden Fingerabdrücke zur Identifikation von Verbrechern verwendet. Aber auch als Zutrittskontrolle zu Firmengeländen, Universitäten, Warenlagern oder Büroräumen sind sie nicht mehr wegzudenken.

 

Wie kann man mit dem Fingerabdruck eine Tür öffnen?

Bei Auflage des Fingers auf den Fingerprintreader vergleicht der Scanner das aktuelle Minuzien-Muster mit dem im System hinterlegten. Ist der Mitarbeiter nicht für den Bereich authorisiert, wird ihm der Zutritt verweigert.

 

Wird der Fingerabdruck im System gespeichert?

Nein, das System speichert keine Fingerbilder. Es wird lediglich aus den biometrischen Merkmalen des Fingerabdrucks ein Muster erstellt. Dieses Muster wird abgespeichert und zum Vergleich herangezogen

 

Wie funktioniert die Zutrittskontrolle mit dem Fingerabdruckscanner?

Moderne Fingerabdruckscanner wie der Touch Backlight von Almas Industries sind mit dem bislang leistungsstärksten Algorithmus auf dem Sicherheitsmarkt ausgestattet. Dank des modernen 500 dpi-Sensor registriert und identifiziert der Scanner Fingerabdrücke binnen Sekunden.

 

Besteht die Möglichkeit, einen hinterlassenen Fingerabdruck zu rekonstruieren, um die Identität zu missbrauchen?

Nein. Im System wird lediglich ein Muster der biometrischen Merkmale des Fingerabdrucks erstellt. Dieses Muster wird in einen mathematischen Zahlencode umgewandelt, der nicht rekonstruiert werden kann.

 

Können moderne Fingerabdruckscanner von außen manipuliert werden, damit sich eine Tür öffnet?

Nein. Da der Fingerscanner und die Steuereinheit räumlich getrennt sind, ist eine Manipulation von außen nicht möglich. Selbst bei Gewalteinwirkung öffnet sich die Tür nicht, da der Impuls von der Steuereinheit im geschützten Innenbereich ausgeht.

 

Mit welchen Sensoren arbeiten marktführende Fingerabdruckscanner?

Marktführende Fingerabdruckscanner arbeiten mit Sensoren, die auf einer multispektralen Bildgebungstechnik basieren. Das bedeutet, sie speichern nicht nur Informationen über die oberste, sichtbare Hautschicht, sondern auch über die tieferen Hautschichten darunter.

 

Was sind die Vorteile von Multispektral-Sensoren?

Selbst wenn der Hautkontakt durch schwierige Umgebungsbedingungen wie Wasser und Schmutz beeinträchtigt ist, scannen Multispektral-Sensoren „sauber“. Sie sind daher universell im Unternehmen einsetzbar – auch bei Tätigkeiten, bei denen Mitarbeiter immer wieder feuchte, dreckige oder verletzte Finger haben.

 

Wie fälschungssicher sind moderne Fingerabdruckscanner?

Absolut fälschungssicher. Moderne Fingerabdruckscanner wie der Touch Backlight von Almas Industries setzen auf Lebenderkennung. Das bedeutet, Sensoren erkennen die Schweißporen des gescannten Fingers und prüfen diese auf Leitfähigkeit. Dadurch besteht die Möglichkeit, echte Haut von Fälschungen sicher zu unterscheiden. Ein unbefugtes Eindringen ist damit faktisch unmöglich.

 

 

Sie benötigen weitere Informationen zum Thema „Fälschungssicherheit von biometrischen Daten“?

Bei Fragen stehen wir Ihnen per E-Mail anfragen@almas-industries.com oder unter +49 (0) 621 842 528 -0 jederzeit gerne zur Verfügung.

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